Tag der offenen Tür 2026

 

Apfelsaft von der Streuobstwiese Sudenburg, Blutdruckmessen bei der Apotheke im MSZ, Quer durchs Land mit Bus und Bahn gemeinsam mit der NASA, leckere Linsenaufstriche von der Landesvereinigung für Gesundheit LSA, der  Nachbarschaftshilfe und Informationen rund um die Beratungsstelle zur kommunalen Quartiersentwicklung in Sachsen-Anhalt mit beqisa und von Zahn- bis Herzgesundheit mit der Zahnärztekammer und der Deutschen Herzstiftung – alles war dabei beim 3. Tag der offenen Tür in der Landesseniorenvertretung Sachsen-Anhalt e.V.am 13. Mai 2026.

 

 

Schön, dass so viele Interessierte mit Ihren Fragen, Anregungen und guter Laune den Tag der offenen Tür nutzen. Auch 2027 wird es wieder einen Tag der offenen Tür geben unter Vorbehalt – bitte notieren Sie sich den 26.05.2027 (unter Vorbehalt). Seien Sie dabei!

Beim „1. Forum Demenz – Verstehen verbindet: Teilhabe leben. Demenz mitdenken. Strukturen schaffen“ am 7. Mai 2026 im Landkreis Stendal informierten sich rund 160 Fachkräfte, Angehörige sowie Bürgerinnen und Bürger über Demenz, den Umgang mit Betroffenen und neue Möglichkeiten der Diagnose und Behandlung.

 

In Fachvorträgen, Workshops und Gesprächsrunden wurden Erfahrungen ausgetauscht und Unterstützungsangebote vorgestellt. Hintergrund ist die hohe Zahl an Menschen mit Demenz in Sachsen-Anhalt. Deshalb soll künftig ein Arbeitskreis Demenz im Landkreis Stendal aufgebaut werden, um Betroffene und Angehörige besser zu unterstützen und Angebote stärker zu vernetzen.

 

Besondere Impulse lieferten Tim und Anja Buschke vom Spektrum Demenz, Frau Dr. Anja Bieber vom Landeskompetenzzentrum Demenz Sachsen-Anhalt sowie der Chefarzt für Neurologie und Geriatrie am Johanniter-Krankenhaus Stendal, Herr Dr. Cornelia Werner. Ihre Beiträge gaben den Teilnehmenden zahlreiche neue Anregungen, Informationen und praktische Ideen für den weiteren Umgang mit dem Thema Demenz mit auf den Weg.                                                                                Foto: LSV

 

 

Halberstadt versteht Bahnhof

 

Am Vormittag des 24.04.2026 wurde der Halberstädter Bahnhof zu einem Ort gelebter Teilhabe: Menschen jeden Alters und mit unterschiedlichsten körperlichen Einschränkungen kamen zusammen, um Mobilität im Alltag gemeinsam zu erleben und neu zu entdecken.

 

In einem abwechslungsreichen Programm durchliefen die Teilnehmenden vier Stationen, die in Gruppen rotierend besucht wurden. Vorgestellt wurden unter anderem das Projekt HarZdigi der Harzer Verkehrsbetriebe (HVB), die Arbeit der Bahnhofsmission, die Funktionen der INSA-App sowie eine praxisnahe Bahnhofstour mit der NASA (Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH). Ergänzt wurde das Angebot durch das mein-Takt Mobilteam, das wertvolle Einblicke in barrierefreie Mobilitätsangebote gab.

 

Gastgeberinnen der Veranstaltung waren die Gleichstellungs- und Behindertenbeauftragte des Landkreises Harz, Elke Selke, sowie die Senioren- und Behindertenverbände. Die Organisation übernahm die Landesseniorenvertretung Sachsen-Anhalt e.V.. Für die engagierte und gelungene Durchführung sorgte Frau Havemann von der NASA.

 

Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig Information, Austausch und praktische Erfahrungen sind, um Mobilität für alle Menschen zugänglich zu machen.

 

Eine weitere Bahnhofstour ist bereits in Planung: Am 21. September 2026 soll die Veranstaltung in Stendal stattfinden und erneut Raum für Begegnung, Information und gemeinsames Erleben bieten.

Fotos: Elke Selke, Gleichstellungsbeauftrage Landkreis Harz

30 Jahre Stadtseniorenrat Stendal –

Ein Jubiläum des Engagements

 

Der Stadtseniorenrat Stendal feiert am 19.02.2026 sein 30-jähriges Bestehen. Seit drei Jahrzehnten setzt sich der Rat kontinuierlich für die Interessen und Belange der älteren Generation in der Stadt ein.

 

In dieser Zeit hat der Stadtseniorenrat ein starkes Netzwerk aufgebaut, das Senioren unterstützt, ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben fördert und wichtige Beratungsangebote bereitstellt. Die langjährige Arbeit der Mitglieder ist ein wertvoller Beitrag für unsere Gemeinschaft und wurde mit einer Ehrenurkunde der Landesseniorenvertretung Sachsen-Anhalt e.V. offiziell gewürdigt.

 

 

Wir danken allen Mitgliedern für ihr Engagement, ihre Erfahrung und ihre Initiative, die den Stadtseniorenrat zu einer festen und geschätzten Institution gemacht haben und weiterhin machen werden, und hoffen, dass sie sich auch weiterhin aktiv für die Generationenarbeit einsetzen.

 

 

Informationen rund um die Krisenversorgung

 

Am Mittwoch, dem Europäischen Tag des Notrufs 112, dem 11.02.2026, führte Frau Mohs-Käferstein vom ASB (Arbeiter-Samariter-Bund) die Veranstaltung „Sicher durch den Ernstfall“ durch. Die Teilnehmenden erhielten praxisnahe Informationen, wie außergewöhnliche Notlagen und Krisen korrekt eingeschätzt werden können und welche Maßnahmen in solchen Situationen sinnvoll sind. Dabei wurden die Rettungskette sowie deren Abläufe und Verantwortlichkeiten erläutert, ebenso wie die Unterschiede zwischen Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Zivilschutz. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der persönlichen Vorsorge und Notfallausrüstung, einschließlich wichtiger Hilfsmittel, Vorräte und Dokumente für den Ernstfall. Abgerundet wurde die Schulung durch praxisorientierte Hinweise zum strukturierten Handeln in akuten Krisen, sodass die Teilnehmenden in Notlagen ruhig, effektiv und verantwortungsbewusst reagieren können.

 

Besonders einprägsam für alle war der Satz: „Gut vorbereitet sein heißt: handlungsfähig bleiben.“

                                                                                                                           Fotos: ASB

„Mitten im Leben“ – Ein inspirierender Austausch im Januar 2026

 

Am 14. Januar 2026 durfte die Landesseniorenvertretung die Gründerinnen des gemeinsamen Projektes „Mitten im Leben“, Frau Hanke, und die Sozialarbeiterin Frau Goedecke vom ELB ASZ herzlich begrüßen.

 

Frau Hanke berichtete anschaulich über die Entstehung des Projektes, erklärte den Ablauf der regelmäßigen Treffen und gab einen spannenden Ausblick auf das Programm für das erste Halbjahr 2026. Besonders beeindruckend ist ihre Eigeninitiative, die durch das Alten- und ServiceZentrum im Bürgerhaus Cracau (Trägerschaft: AWO KV Magdeburg e. V.) wertvolle Unterstützung erfährt.

 

In einer lebendigen und offenen Runde tauschten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über das Thema Einsamkeit in ihren vielfältigen Facetten aus. Der Austausch zeigte deutlich, wie wichtig Begegnungsangebote wie „Mitten im Leben“ für ältere Menschen sind – nicht nur zur Überwindung von Einsamkeit, sondern auch, um Gemeinschaft, Anregung und Freude zu erleben.

 

Frau Hanke freut sich über das Interesse an ihrem Projekt, die Weitergabe von Informationen und steht bei Fragen rund um das Thema „Initiativen gründen gegen Einsamkeit“ gern zur Verfügung. Der Kontakt erfolgt bitte über die Landesseniorenvertretung.